Satzung

 

Satzungsentwurf

 

 

§1 Name und Sitz

 

1. Der Verein führt den Namen  „ Deutsch-Französischer Freundschaftsverein  Grassau-Rognonas

2. Der Verein hat seinen Sitz in Grassau

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist, den Austausch zwischen den Gemeinden Grassau (Deutschland) und Rognonas (Frankreich)

zu fördern und die Gründung einer Partnerschaft vorzubereiten. Insbesondere sind Kontakte zwischen Vereinen und

Schulen herzustellen, sowie Fahrten nach Rognonas , wie auch die Betreuung  von Besuchergruppen aus Rognonas

zu organisieren.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede natürliche  und jede juristische Person werden. Minderjährige und nur bedingt geschäftsfähige

jedoch nur mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

 

§ 4 Mitgliedsbeiträge

 

Mitgliedsbeiträge werden erhoben in Höhe von 12,-€ jährlich.

 

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand, des Kontaktkomitee als Beirat, der Vereinsausschuss, die Kassenprüfer

und die Mitgliederversammlung.

 

§ 6 Vorstandschaft

 

1. Die Vorstandschaft  besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

2. Der Verein wird im Sinne des § 26 BGB durch den 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch dem  2. Vorsitzenden

jeweils selbständig vertreten.

 

§ 7 Zuständigkeit der Vorstandschaft

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Organ

des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgend Aufgaben.

1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, sowie Aufstellung der Tagesordnung.

2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

3. Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung und Erstellung des Jahresberichts.

4. Beschlussfassung über Aufnahme von Mitgliedern.

 

 

§ 8 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

 

1.Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Jedes Vorstandsmitglied

 ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandmitgliedern können nur Mitglieder des  Vereins gewählt werden, die das

18.Lebensjahr vollendet haben. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines

Vorstandsmitgliedes.

2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, wird dessen Amt bei der nächsten Jahreshauptversammlung

neu gewählt.

 

§ 9 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

1.Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden

einberufen werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer

Woche soll eingehalten werden.

2. Der  Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind.  Bei Beschlussfassungen

entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die die Stimme

des Vorsitzenden, bei Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.

 

§ 10 Kontaktkomitee – Beirat

 

Das Kontaktkomitee soll aus mindesten 7 und höchstens 11 Mitgliedern bestehen. Sie werden vom 1. Bürgermeister

für die Dauer einer jeweiligen Amtszeit des Marktgemeinderates berufen. Der 1. Bürgermeister ist geborenes

Mitglied des Komitees. Der Beirat besteht aus den Mitgliedern des Kontaktkomitees, soweit sie nicht bereits in der

Vorstandschaft vertreten sind. Aus ihren Reihen sollen:

a) Der Beauftragte für das Vereinswesen

b) Der Beauftragte für das Schulwesen

c) Der Sponsoring-Beauftragte

d) Der Presse-und PR Beauftragte

e) Der Internetbeauftragte

 

bestimmt werden.

 

§ 11 Vereinsausschuss

 

Der Vereinsausschuss besteht aus dem Vereinsvorstand und dem Beirat.

 

§ 12 Zuständigkeiten des Vereinsausschusses

 

Der Vereinsausschuss hat die Aufgabe über wichtige Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen.

Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig.

1. Aufstellung des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr.

2. Beschlussfassung über Streichung von Mitgliedern.

3. Beschlussfassung in sonstigen Angelegenheiten von größerer Bedeutung.

4. Vorbereitung von Kontaktveranstaltungen.

 

§ 13 Kassenprüfung

Der Verein hat 2 Kassenprüfer zu bestellen, die weder dem Vorstand noch dem Vereinsausschuss angehören

dürfen. Sie werden von der Mitgliederversammlung für 3 Jahre bestellt.

 

§ 14 Aufgabe der Kassenprüfung

 

Die Aufgabe der Kassenprüfer ist es, die Buchführung des Schatzmeisters zu prüfen und der Mitgliederversammlung

über das Prüfergebnis zu berichten. Weiterhin haben die Kassenprüfer nach Abschluss der Prüfung über die

Entlastung der Vorstandschaft in der Mitgliederversammlung abstimmen zu lassen.

 

§ 15 Mitgliederversammlung

 

1.  In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme.

2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes.

b) Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen.

c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

d) Beschlussfassung über der Satzung und über Auflösung des Vereins.

e) Beschlussfassung über die Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes.

 

§ 16  Einberufung der Mitgliederversammlung

 

1.     Mindestens einmal im Jahr hat die ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird vom Vorstand

unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist

beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tages. Das Einladungsschreiben gibt

dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene

Adresse gerichtete ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

Die Einberufung der Mitgliederversammlung kann auch durch Veröffentlichung in der Chiemgauzeitung, dem

Traunsteiner Wochenblatt oder dem Amtsblatt der Gemeinde Grassau erfolgen. Hierbei ist ebenfalls eine Frist

von zwei Wochen einzuhalten.

 

2.     Jedes Mitglied kann spätesten eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine

Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn dieser Mitgliederversammlung

die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen

gestellt werden, beschließt die Versammlung.

 

 

 

§ 17 Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es

fordert oder 1/5 der volljährigen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen.

 

§ 18 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom   stellvertretenden Vorsitzenden

oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den

Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorübergehenden

Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

2.Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt

werden, wenn 1/3 der erschienenen Mitglieder dies beantragen.

3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Mindestanwesenheit beschlussfähig.

4. Die  Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des

Vereins eine solche von 9/10 erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller

anwesenden volljährigen Mitglieder beschlossen werden.

5. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand

mehr als die Hälfte der  abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten,

welche die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten

Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.

6. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll  aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer

und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

 

§ 19 Auflösung des Vereins

1.     Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der

abgegeben gültigen Stimmen  beschlossen werden (§17 Abs. 3,4 gilt entsprechend)

2.     Falls die Mitgliederversammlung nicht andrer beschließt, sind der Vorsitzende und die stellvertretenen

Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

3. Für das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen gilt §2 Ziff. 4,5

4.  Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem Grund aufgelöst wird.

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